
Platzienrung von Werbemittel auf fremden Internetseite
Primär sind Banner eher dazu geeignet Markenbekanntheit zu steigern, Sympathie, Vertrauen bzw. ein Markenimage aufzubauen und die Werbeerinnerung zu verstärken. Aufgrund nur geringer Klickraten der Banner-Anzeigen, trotz Aufforderung an den User zur Interaktion, eignet sich Display-Advertising nur bedingt zur Kundengewinnung. Klassischer weiße werden die Display-Advertising Werbeplätze meist über den Tausender-Kontak-Preis (TKP) / Cost-per-Mille (CPM) abgerechnet.
Heutzutage jedoch lassen sich durch datengestützte Modelle, bei dem Nutzerdaten eigesetzt werden, Streuverluste vermeiden indem die Werbung nur bestimmten Nutzern einer Website gezeigt wird. Dadurch hat sich Display-Advertising zu einem der wichtigsten Performance-Kanäle entwickelt.
Einsatz von Nutzerdaten macht Display Adversiting programmatisch

Nicht mehr das Umfeld in dem der Werbetreibende seinen Kunden vermutet steht im Vordergrund, sondern der tatsächlich zu erreichende User. Beim Programmatic Advertising werden Online-Webbeplätze in datengeschützter Form teilweise automatisch gehandelt. Um relevante User anzusprechen, stehen verschiedene Targeting-Optionen zur Verfügung, die auch in Kombination miteinander eingesetzt werden können.
Die präsentierten Targeting-Optionen können nicht nur zur Werbeausstreuung auf fremden Websites genutzt werden, sondern auch für On-Site-Targetings eingesetzt werden. Amazon zum Bespiel nutzt Ergebnisse von On-Site-Targetings für die Gestaltung persönlicher Empfehlungen und E-Mails. Dieses Potential gilt es auch für B2B-Unternehmen zu erschließen.
Der Handel von Display-Advertising wird über elektronische Marktplätze dem sogenannten Ad Exchanges auf Auktionsbasis durchgeführt. Die technische Infrastruktur zur Aussteuerung von Display-Advertising wird als Ad-Server definiert. Basierend auf unterschiedliche Targeting-Optionen, liefert der Ad-Server ausgewählte Display-Ads beim Aufruf einer bestimmten Website.
Für das Erstellen von Display-Werbemittel und Targeting-Kampagnen gibt es verschiedene Online-Tools
| Display-Advertising-Tools | Beschreibung |
|---|---|
![]() | Google Ad Manager ist ein Echtzeitmarktplatz. Auf das Displaynetzwerk ausgerichtete Kampagnen, können Anzeigen neben den über Google AdSense verfügbaren Websites auch auf Ad Manager-Publisher-Websites ausgeliefert werden. |
![]() | Anlegen und schalten von Retargeting-Kampagnen. Anschluss zu über 500 Ad Exchages. |
![]() | Suchmaschine für Banner die als Vorlage für eigene Banner dienen können. (Kostenlos) |
![]() | Hiermit lassen sich Die Display-Anzeigen der Konkurrenz und die Websites die sie belegen ermitteln. Beinhaltet mehr als 120.000 Websites. |
To-Do-Checkliste
Bei der Umsetzung von Display-Advertising-Maßnahmen zur Verbesserung der Performance, sind die Punkte der folgenden Checkliste abzuarbeiten:
- Ist Display-Advertising geeignet für das Produkt?
- Ist die Zielsetzung Performance oder Branding?
- Zeitraum der Zielerreichung?
- Welche Biet-Strategie? Re-Targeting oder Prospecting?
- Welches Budget?
- DSP: Self-Service oder Managed-Service?
- Welche eigenen Daten (First-Party-Data) können genutzt werden?
- Müssen neue Display-Banner und Landig-Pages erstellt werden?
- Sind Zielgruppen definiert?
- Wie wird die Kampagne bewertet? Last-Cookie oder Attribution?
Zu viel Fragezeichen? Wir helfen gerne!
Lassen Sie uns Ihre Checkliste gemeinsam durchgehen.




